Kurz gesagt: Die Hakushu Story of the Distillery 2024 Edition ist eine Sonderabfüllung des Single Malts aus Suntorys Hakushu-Brennerei in den Bergen von Yamanashi. Sie reift laut Händlerangaben in Bourbonfässern und zeigt laut Herstellerbeschreibung grünen Tee, Vanille und eine dezente Rauchnote. Abgefüllt mit 43 % vol.

Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Brennerei | Hakushu (Suntory), Yamanashi, Japan |
| Whisky-Typ | Japanischer Single Malt |
| Edition | Story of the Distillery, 2024 Edition |
| Fass | Bourbonfässer |
| Rauch | dezent rauchig laut Hersteller |
| Alkoholgehalt | 43 % vol. |
| Inhalt | 0,7 l |
Was ist die Hakushu Story of the Distillery 2024?
Der Produkttitel nennt die „Story of the Distillery Edition 2024“. Dabei handelt es sich um eine Sonderedition des Hakushu Single Malts, die laut Master of Malt im Jahr nach dem 50-jährigen Jubiläum der Brennerei erschien und als limitiert geführt wird; der Blog Japan Whisky beschreibt sie als Sonderabfüllung, die nur 2024 erhältlich war. Die Verpackung zeigt die Brennerei selbst und soll ihre Geschichte erzählen.
Wichtig für dich: Die Edition ist nicht identisch mit dem bekannten Hakushu Distiller’s Reserve, auch wenn beide aus derselben Brennerei stammen und mit 43 % vol. abgefüllt werden. Als Sonderedition kann sie später schwerer erhältlich sein. Die Flaschengröße beträgt laut Händlerangaben 0,7 l.
Brennerei & Herkunft: die „Waldbrennerei“
Hakushu wurde 1973 eröffnet, genau 50 Jahre nach Suntorys erster Brennerei in Yamazaki. Gründer war Keizo Saji, Sohn des Suntory-Gründers. Die Brennerei liegt laut Hedonism Wines rund 700 Meter über dem Meeresspiegel in einem geschützten Wald am Fuß des Bergs Kaikomagatake in der Präfektur Yamanashi. Der Name wird oft mit „Waldbrennerei“ übersetzt.
Die Brennerei nutzt weiches, mineralreiches Bergwasser und arbeitet mit 16 Brennblasen, die Stile von leicht bis stark getorft erzeugen. Der Hausstil gilt laut Hedonism als kräuterig und leicht rauchig. In den 1980er-Jahren war Hakushu sogar die größte Malt-Brennerei der Welt.
Herstellung
Die Edition 2024 ist ein Single Malt, der laut den Händlern Dan Murphy’s und Hedonism in Bourbonfässern gereift ist. Der Blog Japan Whisky betont, dass ausschließlich Malt aus der Hakushu-Brennerei verwendet wurde. Dan Murphy’s spricht von „rauchigem Hakushu-Malt“, Master of Malt führt die Abfüllung als getorft, ohne einen Torfgehalt zu nennen.
Eine Altersangabe gibt es nicht. Bourbonfässer aus amerikanischer Eiche bringen typischerweise Vanille und eine helle, frische Frucht ein; das passt gut zum grünen, kräuterigen Hausstil von Hakushu.
Stil laut Hersteller
Die offiziellen Notizen, die Dan Murphy’s wiedergibt, beschreiben eine helle Bernsteinfarbe und eine cremige Textur. In der Nase gerösteter grüner Tee, frühlingshafte Noten, sanfte Vanille und aufsteigender Rauch, am Gaumen zart und leicht mit einem Hauch Bitterkeit und süßer Zitrusfrucht, im Abgang rauchig. Japan Whisky nennt zusätzlich Ananas und Vanillecreme.
Hedonism fasst die Herstellerbeschreibung so zusammen: ein Zusammenspiel aus kräuterigen und fruchtigen Noten mit dezenter Rauchigkeit, die die Umgebung der Brennerei widerspiegeln soll. Der Rauch ist also präsent, aber deutlich zurückhaltender als bei typischen Islay-Malts. Mehr dazu in der Kategorie Rauchiger Whisky.
Genuss
Pur kommt das zarte Profil am besten in einem Nosing-Glas zur Geltung, etwa aus unserer Kategorie Whiskygläser. Wasser solltest du nur tropfenweise zugeben, damit die leichten Aromen nicht verwässern. In Japan beliebt ist außerdem der Highball: Whisky mit viel Eis und kaltem Sodawasser im hohen Glas, was gerade frische, kräuterige Malts gut zur Geltung bringt.
Zum Essen passen Sashimi, Tempura, gegrillter Fisch oder grüner Tee als Begleiter. Whisky ist eine Spirituose: Genieße ihn bewusst und in Maßen, Abgabe nur an Erwachsene ab 18 Jahren.
Sonderedition: sammeln oder trinken?
Jahreseditionen wie diese werden oft auch als Sammlerstücke gekauft. Ob du die Flasche öffnest oder verschlossen aufbewahrst, ist deine Entscheidung. Für eine Aufbewahrung gilt: stehend, dunkel, bei gleichmäßiger Temperatur und ohne direkte Sonne, damit Korken und Etikett keinen Schaden nehmen. Die Originalverpackung solltest du in jedem Fall behalten, weil sie zur Edition gehört.
Wenn du die Flasche öffnest, lohnt ein Vergleich mit einer regulären Hakushu-Abfüllung. So erkennst du, welchen Einfluss die Bourbonfässer und die Auswahl der Malts auf das Profil haben. Ein paar Tipps zum Ablauf findest du in unserem Ratgeber zur Whisky-Verkostung.
Für wen lohnt er sich – und für wen eher nicht?
- Für Fans von Hakushu, die eine Sonderedition sammeln oder vergleichen möchten.
- Für dich, wenn du frische, kräuterige Single Malts mit dezentem Rauch magst.
- Als besonderes Geschenk für Liebhaber japanischen Whiskys.
Eher nicht, wenn du kräftigen Torfrauch suchst oder einen Single Malt zum regelmäßigen Nachkaufen möchtest; als Jahresedition ist die Verfügbarkeit begrenzt. Ungetorfte Alternativen aus demselben Haus sind Yamazaki 12 und Yamazaki Distiller’s Reserve. Mehr Auswahl in der Kategorie Japanischer Single Malt.
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Häufige Fragen
Ist das der Hakushu Distiller’s Reserve?
Nein, laut Produkttitel handelt es sich um die Sonderedition „Story of the Distillery 2024“, eine eigene Abfüllung derselben Brennerei.
Ist die Edition rauchig?
Laut Herstellerbeschreibung dezent rauchig, deutlich milder als typische Islay-Whiskys.
In welchen Fässern reift sie?
Laut Händlerangaben in Bourbonfässern.
Wie viel Alkohol hat sie?
43 % vol.
Quellen
- Dan Murphy’s: The Hakushu Story of the Distillery 2024 Edition
- Japan Whisky: Hakushu Story of the Distillery 2024 Edition
- Master of Malt: Hakushu Story of the Distillery 2024 Edition
- Hedonism Wines: Hakushu (Brennereiangaben)
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