Maker’s Mark: Der weiche Weizen-Bourbon mit rotem Wachssiegel

Kurz gesagt: Maker’s Mark ist ein Kentucky Straight Bourbon aus Loretto, bei dem roter Winterweizen statt Roggen zum Einsatz kommt. Das macht ihn weicher und milder als viele andere Bourbons. Erkennbar ist er am handgetauchten roten Wachssiegel; hier in der 1-l-Flasche mit 45 % vol.

Maker's Mark | Kentucky Straight Bourbon Whisky | 45% Vol | 1l
Maker's Mark | Kentucky Straight Bourbon Whisky | 45% Vol | 1l
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Preis inkl. MwSt., zuletzt aktualisiert am 26.10.2026 um 23:24 Uhr. Preise und Verfügbarkeit können sich ändern; maßgeblich ist der Preis bei Amazon zum Zeitpunkt des Kaufs.

Steckbrief

MerkmalAngabe
BrennereiMaker’s Mark Distillery, Loretto, Kentucky
HerkunftUSA
Whisky-TypKentucky Straight Bourbon (Wheated)
GetreideMais, roter Winterweizen, Gerstenmalz
Fassneue, ausgebrannte Eichenfässer
Alkoholgehalt / Inhalt45 % vol. / 1 l

Was ist Maker’s Mark?

Maker’s Mark ist einer der bekanntesten Bourbons aus Kentucky und das Paradebeispiel für einen „Wheated Bourbon“. Statt Roggen, der in den meisten Bourbons für Würze sorgt, verwendet die Brennerei roten Winterweizen. Laut Händlerangaben besteht die Getreidemischung aus Mais, rotem Winterweizen und Gerstenmalz. Das Ergebnis ist ein weicher, milder Bourbon mit runder Süße.

Die hier vorgestellte Flasche enthält laut Produkttitel 1 l mit 45 % vol. Unverwechselbar ist das rote Wachssiegel am Flaschenhals: Jede Flasche wird von Hand ins Wachs getaucht, deshalb sieht jedes Siegel ein wenig anders aus. Weitere Bourbons findest du in unserer Kategorie Bourbon.

Brennerei & Geschichte: Star Hill Farm in Loretto

Maker’s Mark entsteht in der gleichnamigen Brennerei auf der Star Hill Farm in Loretto, Kentucky. Laut den Produktangaben des Händlers Wine Dispensary wurde sie 1953 von Bill Samuels Sr. gegründet, der einen weicheren Bourbon herstellen wollte und dafür den Roggen in der Getreidemischung durch roten Winterweizen ersetzte. Das Blog Bourbon of the Day nennt 1954 als Jahr der ersten Abfüllungen und verweist darauf, dass das Weizenrezept von der Stitzel-Weller-Brennerei inspiriert war.

Margie Samuels entwarf den visuellen Auftritt der Marke inklusive des ikonischen roten Wachssiegels; jede Flasche wird von Hand in das Wachs getaucht. Laut Bourbon of the Day hält Maker’s Mark sogar ein Schutzrecht auf das rote Wachssiegel. Heute leitet Rob Samuels die Brennerei. Zur Philosophie gehört laut Händler, dass Fässer von Hand rotiert werden und nach Geschmack statt nach starrer Zeitvorgabe gereift wird; das Wasser stammt aus einer eigenen, durch Kalkstein gefilterten Quelle.

Herstellung: Weizen statt Roggen

Kurz zur Einordnung: Bourbon ist ein amerikanischer Whiskey, der überwiegend aus Mais gebrannt und in neuen, innen ausgebrannten Eichenfässern gereift wird. Daraus ergibt sich der typische Stil mit Vanille, Karamell und süßlicher Fülle. Die Zusatzbezeichnung „Straight“ steht für eine gesetzlich geregelte Mindestreifung ohne Zusatz von Farbstoffen oder Aromen.

Neben dem Mais entscheidet vor allem das zweite Getreide über den Charakter. Grob lassen sich drei Richtungen unterscheiden:

StilZweites GetreideTypischer CharakterBeispiele bei uns
klassischwenig Roggenrund, süß, KaramellBuffalo Trace
High Ryeviel Roggenwürzig, pfeffrig, trockenerBulleit, Four Roses
WheatedWeizen statt Roggenweich, mild, brotig-süßMaker’s Mark

Was Maker’s Mark in der Herstellung ausmacht:

  • Getreide: Mais, roter Winterweizen und Gerstenmalz
  • Wasser aus einer eigenen, durch Kalkstein gefilterten Quelle
  • Reifung in neuen, ausgebrannten Eichenfässern
  • Fässer werden von Hand rotiert; gereift wird nach Geschmack
  • Abfüllung mit 45 % vol.

Laut Bourbon of the Day reift der reguläre Maker’s Mark etwa fünf bis sieben Jahre. Eine Altersangabe steht nicht auf dem Etikett. Der Weizen sorgt typischerweise für ein weicheres Mundgefühl und eine brotig-süße Note, während Roggen-Bourbons pfeffriger wirken.

Stil: weich, süß, mit Vanille und Karamell

Ein Wheated Bourbon wie Maker’s Mark zeigt typischerweise Vanille, Karamell, Honig und eine brotig-weiche Süße, dazu etwas Eiche aus den neuen Fässern. Scharfe Pfeffer- oder Roggennoten treten zurück. Das macht ihn besonders zugänglich – auch für Menschen, denen andere Bourbons zu kantig sind.

Wer den Unterschied selbst erleben will, probiert Maker’s Mark im direkten Vergleich mit einem High-Rye-Bourbon. Die Wirkung des zweiten Getreides wird dabei sehr deutlich.

Genuss, Zielgruppe und Alternativen

Maker’s Mark ist ein Allrounder. Pur oder mit einem großen Eiswürfel aus einem Tumbler zeigt er seine weiche Süße; passende Gläser findest du in der Übersicht unserer Whiskygläser. Im Whiskey Sour, Old Fashioned oder Mint Julep funktioniert er ausgezeichnet, und die Literflasche ist praktisch, wenn du häufig mixt. Zu Barbecue, Maisbrot oder Apfelkuchen passt das Profil gut.

Er lohnt sich für dich, wenn du einen weichen, milden Bourbon suchst oder gerade mit Bourbon anfängst; mehr Tipps gibt es unter Whisky für Einsteiger. Weniger geeignet ist er, wenn du kräftige Roggenwürze erwartest – dann sind Bulleit oder Four Roses die bessere Wahl. Wer mehr Holz und Würze im Maker’s-Stil möchte, greift zum Maker’s Mark 46.

Whisky ist eine Spirituose: Genieße ihn bewusst und in Maßen – und nur, wenn du mindestens 18 Jahre alt bist.

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Häufige Fragen

Was ist ein Wheated Bourbon?

Ein Bourbon, bei dem Weizen statt Roggen als zweites Getreide neben Mais verwendet wird. Das macht ihn typischerweise weicher und milder.

Warum hat Maker’s Mark ein rotes Wachssiegel?

Das Siegel ist Teil des von Margie Samuels entworfenen Auftritts. Jede Flasche wird von Hand ins Wachs getaucht.

Wie alt ist Maker’s Mark?

Er trägt keine Altersangabe; laut Fachblog reift er etwa fünf bis sieben Jahre.

Wie viel Alkohol hat Maker’s Mark?

45 % vol.; die hier vorgestellte Flasche enthält 1 l.

Quellen

Whisky ist eine Spirituose und ein Genussmittel. Diese Seite richtet sich ausschließlich an Erwachsene ab 18 Jahren. Bitte genieße verantwortungsvoll. Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

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