Kurz gesagt: Smokey Monkey ist die rauchige Version des Blended Malts Monkey Shoulder von William Grant & Sons. Er kombiniert die bekannten Noten von Vanille, Gewürz und Zitrus mit einer trockenen Rauchigkeit aus torfgetrockneter Gerste. Ideal für rauchige Cocktails und Highballs.

Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Hersteller | William Grant & Sons |
| Herkunft | Schottland |
| Whisky-Typ | Blended Malt Scotch Whisky |
| Torf | Gerste mit Highland-Torf getrocknet |
| Fass | First-Fill Ex-Bourbon (laut whisky.com) |
| Alkoholgehalt | 40 % vol |
| Inhalt | 70 cl |
Was ist Smokey Monkey?
Smokey Monkey ist die rauchige Variante des Blended Malts Monkey Shoulder. Laut whisky.com entstand er auf Wunsch von Barkeepern, die sich eine getorfte Version des beliebten Mixing-Malts gewünscht hatten. Abgefüllt wird er mit 40 % vol in der 70-cl-Flasche.
Master Blender Brian Kinsman beschreibt das Ziel so: Die bekannten Noten von Vanille, Gewürz und Zitrus bleiben erhalten, darüber legt sich eine trockene Rauchigkeit, die in Nase und Gaumen durchkommt. Kein „Torfmonster“, sondern ein rauchiger Akzent – so beschreibt es auch der Autor von whisky.com. Laut dem Artikel vom August 2018 war Smokey Monkey damals seit etwa einem Jahr auf dem Markt und gerade in Deutschland angekommen.
Herkunft: William Grant & Sons
Monkey Shoulder stammt von William Grant & Sons, dem Familienunternehmen hinter Glenfiddich und The Balvenie. Ursprünglich wurde der Blended Malt laut Wikipedia aus Whiskys der Brennereien Balvenie, Glenfiddich und Kininvie zusammengestellt; die aktuelle Zusammensetzung ist nicht öffentlich bekannt, die Malts stammen aber aus der Speyside. Der Name erinnert an eine Überlastungsverletzung, die Mälzer früher bekamen, wenn sie die keimende Gerste in langen Schichten von Hand wendeten.
Ein Blended Malt – früher auch „Vatted Malt“ genannt – besteht ausschließlich aus Single Malts mehrerer Brennereien. Anders als beim Blended Scotch kommt kein Grain Whisky hinein. Damit liegt der Stil zwischen Single Malt und klassischem Blend: mehr Malzcharakter als ein Blend, aber mehr Spielraum für den Blender als bei einem Single Malt.
Herstellung: torfgetrocknete Gerste und Bourbonfässer
Der Rauch kommt bei Smokey Monkey aus der Gerste: Laut Difford’s Guide und whisky.com wurde das Malz über Highland-Torf getrocknet – nicht über Islay-Torf, wie man bei rauchigem Scotch oft vermutet. Wo genau die getorften Malts gebrannt werden, hat William Grant nicht offiziell gesagt.
- Blended Malt aus Speyside-Malts und getorften Malts
- Torf: Highland-Torf beim Darren der Gerste
- Reifung laut whisky.com in First-Fill-Ex-Bourbonfässern
- Abfüllung mit 40 % vol
Zu einer Altersangabe macht der Hersteller keine Angaben. Wikipedia nennt zudem Batch-Nummern, was zeigt, dass der Blend in einzelnen Chargen zusammengestellt wird.
Stil: Vanille, Zitrus und trockener Rauch
Laut Brian Kinsman behält Smokey Monkey die Vanille-, Gewürz- und Zitrusnoten des Originals und ergänzt sie um eine trockene Rauchigkeit. Die First-Fill-Bourbonfässer liefern typischerweise Vanille und helle Frucht, der Torf bringt den rauchigen Rahmen.
Im Vergleich zu Islay-Malts ist der Rauch moderater und eher erdig als maritim. Wenn du rauchigen Whisky zum ersten Mal ausprobieren willst, ist das ein zugänglicher Einstieg. Weitere Beispiele findest du in unserer Kategorie rauchiger Whisky.
Genuss: Cocktail, Highball oder pur
Da Smokey Monkey auf Wunsch von Barkeepern entstand, liegt der Einsatz im Cocktail nahe: als Rauchkomponente im Penicillin, als Basis eines Smoky Old Fashioned oder im Highball mit Soda und Ingwer. Pur in einem Nosing-Glas funktioniert er ebenfalls; ein Tropfen Wasser kann die Vanille hervorholen.
Zur Aufbewahrung: Lagere die Flasche stehend, kühl und dunkel, damit der Korken nicht dauerhaft mit dem Whisky in Kontakt ist. Eine angebrochene Flasche hält sich so viele Monate; wird der Füllstand sehr niedrig, verliert der Whisky durch den Sauerstoff im Hals mit der Zeit an Aroma.
Whisky ist eine Spirituose für Erwachsene: Genieße ihn bewusst und in Maßen – Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren.
Für wen lohnt er sich – und Alternativen
Smokey Monkey lohnt sich, wenn du Monkey Shoulder magst und eine rauchige Variante für Cocktails oder entspannte Abende suchst. Wenn du Rauch grundsätzlich nicht magst, bleib beim Original. Für Liebhaber sehr torfiger Islay-Malts ist der Rauch dagegen eher dezent – Smokey Monkey ist bewusst als zugängliche Variante angelegt, nicht als Konkurrenz zu den kräftigsten Torfwhiskys.
| Merkmal | Monkey Shoulder | Smokey Monkey |
|---|---|---|
| Typ | Blended Malt | Blended Malt |
| Torf | nein | ja, mit Highland-Torf getrocknete Gerste |
| Fass laut whisky.com | First-Fill Ex-Bourbon | First-Fill Ex-Bourbon |
| Alkoholgehalt | 40 % vol | 40 % vol |
Alternativen: Das Original Monkey Shoulder ohne Rauch, der Blend Johnnie Walker Double Black mit mehr Islay-Rauch oder – als Single Malt – der Talisker 10.
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Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Monkey Shoulder und Smokey Monkey?
Smokey Monkey ist die rauchige Variante: Die Gerste wurde über Torf getrocknet. Die Basis aus Vanille, Gewürz und Zitrus bleibt laut Master Blender erhalten.
Woher kommt der Rauch im Smokey Monkey?
Aus Gerste, die über Highland-Torf getrocknet wurde. Wo genau der getorfte Anteil gebrannt wird, hat William Grant nicht offiziell bekanntgegeben.
Ist Smokey Monkey ein Blend?
Er ist ein Blended Malt, enthält also nur Malt Whiskys und keinen Grain Whisky.
Wie viel Alkohol hat Smokey Monkey?
Er wird mit 40 % vol abgefüllt.
Quellen
- Smokey Monkey: peated counterpart of Monkey Shoulder – whisky.com
- Monkey Shoulder Smokey Monkey – Difford’s Guide
- Monkey Shoulder – Wikipedia
- Produktangaben bei Amazon
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