Kurz gesagt: Monkey Shoulder ist ein Blended Malt von William Grant & Sons, ursprünglich aus Glenfiddich, Balvenie und Kininvie zusammengestellt. Er wurde vor allem fürs Mixen entwickelt und eignet sich gut als Einstieg in Malt Whisky. Hier in der praktischen 1-Liter-Flasche mit 40 % vol.

Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Hersteller | William Grant & Sons |
| Herkunft | Schottland, Speyside-Malts |
| Whisky-Typ | Blended Malt Scotch Whisky |
| Fass | First-Fill Ex-Bourbon (laut whisky.com) |
| Alkoholgehalt | 40 % vol |
| Inhalt | 1 l |
Was ist Monkey Shoulder?
Monkey Shoulder ist ein Blended Malt Scotch Whisky von William Grant & Sons. Laut Wikipedia wurde er in erster Linie fürs Mixen entwickelt und soll eine Lücke zwischen Blended Scotch und Single Malt schließen. Abgefüllt wird er mit 40 % vol; die hier vorgestellte Ausgabe ist die 1-Liter-Flasche, die sich vor allem für die Hausbar oder größere Runden anbietet.
Ein Blended Malt ohne Altersangabe für die Bar – das klingt zunächst unspektakulär. Der Clou liegt aber darin, dass hier ausschließlich Malt Whisky im Spiel ist. Das gibt Cocktails mehr Körper und Malzaroma als ein klassischer Blend mit hohem Grain-Anteil.
Herkunft: Speyside-Malts von William Grant
Monkey Shoulder stammt von William Grant & Sons, dem Familienunternehmen hinter Glenfiddich und The Balvenie. Ursprünglich wurde der Blended Malt laut Wikipedia aus Whiskys der Brennereien Balvenie, Glenfiddich und Kininvie zusammengestellt; die aktuelle Zusammensetzung ist nicht öffentlich bekannt, die Malts stammen aber aus der Speyside. Der Name erinnert an eine Überlastungsverletzung, die Mälzer früher bekamen, wenn sie die keimende Gerste in langen Schichten von Hand wendeten.
Ein Blended Malt – früher auch „Vatted Malt“ genannt – besteht ausschließlich aus Single Malts mehrerer Brennereien. Anders als beim Blended Scotch kommt kein Grain Whisky hinein. Damit liegt der Stil zwischen Single Malt und klassischem Blend: mehr Malzcharakter als ein Blend, aber mehr Spielraum für den Blender als bei einem Single Malt.
Herstellung: nur Malt, kein Grain
Für Monkey Shoulder werden ausschließlich Single Malts aus der Speyside vermählt. Laut whisky.com reifen sie in First-Fill-Ex-Bourbonfässern, also Fässern, die zuvor nur einmal Bourbon enthielten. Solche Fässer geben besonders viel Vanille und Süße an den Whisky ab.
- Blended Malt: nur Malt Whiskys, kein Grain
- Ursprünglich aus Balvenie, Glenfiddich und Kininvie; heutige Rezeptur nicht öffentlich
- Reifung in First-Fill-Ex-Bourbonfässern
- Abfüllung mit 40 % vol, in Batches zusammengestellt
Eine Altersangabe trägt Monkey Shoulder nicht. Mehr über die Unterschiede zwischen Single Malt, Blended Malt und Blend erklären wir in unserem Bereich Whisky-Stile.
Stil: Vanille, Gewürz und Zitrus
Laut Master Blender Brian Kinsman, zitiert von whisky.com, prägen Vanille, Gewürz und Zitrus den Charakter von Monkey Shoulder – Noten, die auch in der rauchigen Schwester Smokey Monkey erhalten bleiben. Das passt zum typischen Speyside-Profil aus Bourbonfässern: süß, fruchtig, malzig und ohne Torfrauch.
Gerade diese Zugänglichkeit macht ihn für Einsteiger interessant: kein Rauch, keine schweren Sherrynoten, sondern ein runder, malziger Whisky mit genug Charakter, um im Cocktail nicht unterzugehen.
Genuss: Cocktail-Basis und pur
Monkey Shoulder wurde für Bars gemacht. Klassiker wie Whisky Sour, Old Fashioned oder Highball mit Ginger Ale lassen sich mit ihm gut umsetzen. Laut whisky.com ist er aber auch pur beliebt. Pur probierst du ihn am besten in einem Nosing-Glas oder Tumbler, gern mit einem großen Eiswürfel.
Die 1-Liter-Flasche lohnt sich vor allem, wenn du regelmäßig Cocktails mixt. Für gelegentliches Probieren reicht die kleinere Flasche.
Zur Aufbewahrung: Lagere die Flasche stehend, kühl und dunkel, damit der Korken nicht dauerhaft mit dem Whisky in Kontakt ist. Eine angebrochene Flasche hält sich so viele Monate; wird der Füllstand sehr niedrig, verliert der Whisky durch den Sauerstoff im Hals mit der Zeit an Aroma.
Whisky ist eine Spirituose für Erwachsene: Genieße ihn bewusst und in Maßen – Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren.
Für wen lohnt er sich – und Alternativen
Monkey Shoulder lohnt sich für Einsteiger, die Malt Whisky ohne Rauch kennenlernen möchten, und für alle, die einen Whisky für Cocktails mit mehr Malzcharakter suchen. Weitere Tipps findest du in unserer Kategorie Whisky für Einsteiger. Wer komplexe, lange gereifte Single Malts sucht, wird ihn eher als Alltagswhisky sehen.
| Merkmal | Monkey Shoulder | Smokey Monkey |
|---|---|---|
| Typ | Blended Malt | Blended Malt |
| Torf | nein | ja, mit Highland-Torf getrocknete Gerste |
| Fass laut whisky.com | First-Fill Ex-Bourbon | First-Fill Ex-Bourbon |
| Alkoholgehalt | 40 % vol | 40 % vol |
Alternativen: die rauchige Schwester Smokey Monkey oder – wenn du die Brennereien hinter dem Original kennenlernen willst – ein Glenfiddich 12 als Speyside-Single-Malt.
Aktuellen Preis und Verfügbarkeit bei Amazon prüfen*
Häufige Fragen
Was ist Monkey Shoulder für ein Whisky?
Ein Blended Malt Scotch Whisky: eine Mischung aus Single Malts mehrerer Speyside-Brennereien, ohne Grain Whisky.
Warum heißt der Whisky Monkey Shoulder?
Der Name erinnert an eine Überlastungsverletzung der Mälzer, die früher die Gerste in langen Schichten von Hand wendeten.
Ist Monkey Shoulder gut für Einsteiger?
Er ist ungetorft, mild und malzig mit Vanille und Zitrus – deshalb eignet er sich gut zum Einstieg, pur oder im Cocktail.
Wie viel Alkohol hat Monkey Shoulder?
Er wird mit 40 % vol abgefüllt; hier in der 1-Liter-Flasche.
Quellen
- Monkey Shoulder – Wikipedia
- Smokey Monkey: peated counterpart of Monkey Shoulder – whisky.com
- Produktangaben bei Amazon
Whisky ist eine Spirituose und ein Genussmittel. Diese Seite richtet sich ausschließlich an Erwachsene ab 18 Jahren. Bitte genieße verantwortungsvoll. Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
Monkey Shoulder Smokey Monkey: Der rauchige Blended Malt
Campbeltown Loch Blended Malt: Campbeltown im Glas, von Springbank
Tamnavulin Speyside Single Malt: Milder Malt mit Sherryfass-Finish
Aberfeldy 12: Der Honig-Malt aus dem Herzen von Dewar’s
The Singleton 12 Jahre: Weicher Speyside-Malt aus Dufftown
Glenfiddich 12 Jahre: Der Speyside-Klassiker mit Geschenkverpackung
Jameson Irish Whiskey: Der dreifach destillierte Klassiker unter den Irish Blends
Dalwhinnie 15 Jahre: Sanfter Highland-Malt mit Heidehonig
Glenkinchie 12: Der leichte Lowland-Malt nahe Edinburgh
Buffalo Trace Bourbon: Das Aushängeschild aus Frankfort, Kentucky